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Tipps für X-Forwarding
Hallo,
manchmal möchte man etwas auf seinem Server mittels GUI erledigen, kann dies aber nicht weil kein XServer installiert ist (und man möchte das ja auch nicht). Man kann nun einfach X-Forwarding nutzen.
Ihr installiert also einfach euer Tool auf dem Server, welches einige lib’s mitbringen wird. Habt ihr ein Linux zur Hand und wollt das Tool vom entfernten PC aufbauen, so müsst ihr eure SSH-Session nur mit dem Parameter “-X” aufrufen, z.B.:
ssh -X user@server.tld
Ruft ihr dann eine GUI auf, wird diese zu euch weitergeleitet.
sudo
Hat man auf seinem Server das Anmelden eines Admins verboten und hantiert nur mittels dem “sudo” Befehl, so bekommt ihr höchstwahrscheinlich Fehler mit der Authentifizierung angezeigt. Das liegt daran, dass der root-User euer Display nicht kennt. Dies könnt ihr mit dem Kopieren eurer “~/.Xauthority” ins root-Verzeichnis lösen. Am einfachsten legt man sich in seiner “.bashrc” oder z.B. “.zshrc” einen alias an, der folgendermaßen lautet:
alias sudox='sudo cp ~/.Xauthority /root && sudo '
Nun könnt ihr einfach ein Tool mit dem Befehl “sudox” aufrufen, z.B.
sudox gparted
Windows Client
Möchte man solche Programme in seinem Windows-Client aufrufen, so benötigt man dort auch soetwas wie einen X-Server. Dabei hilft hier XMing. Das müsst ihr nur installieren und starten.
Bevor ihr die SSH-Verbindung aufbaut, muss dann noch im SSH-Client Putty ein Haken bei “Enable X11 forwarding” gesetzt werden und schon könnt ihr eure Linux-Tools unter Windows aufrufen.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von mute am 30. Mai 2011 um 20:52 veröffentlicht und unter Linux abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |


vor 1 Jahr
Hallo, wollte mal fragen welche Hardware man für so einen Server benötigt bei 10-20 Sessions?
Gruß Martin
vor 1 Jahr
Boah tut mir leid, da hab ich keine Ahnung. Aber einige GB RAM sollten sicher dabei sein.