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Dockstar: Debian Squeeze + Kernel
ACHTUNG: Der Artikel ist veraltet und beinhaltet möglicherweise nicht alle neusten Änderungen. Gemäß div. Hinweisen auf essentielle Änderungen im Skript könnt ihr euch selbst mit dieser Anleitung in große Probleme bringen.
Hallo,
im folgende werde ich euch zeigen, wie ihr Debian Squeeze auf einem USB-Stick an eurer Dockstar installiert und anschließend einen neuen Kernel aufspielt, welcher Module für die Dockstar enthält (z.B. zur Ansteuerung der LED).
1. Deaktivierung des automatischen Updates
Das installierte Pogoplug-Linux ist in seinem Auslieferungszustand mit folgenden Logindaten per SSH erreichbar:
Username: root Passwort: stxadmin
Solltet ihr die Dockstar nach dem Einschalten direkt mit dem normalen Netzwerk (und somit einer Internetanbindung) verbinden, wird das eingebaute Betriebssystem automatisch ein Update installieren. Ist dies versehentlich durchgeführt, müsst ihr euch unter http://www.seagate.com/activatemydockstar registrieren um wieder den root-Zugang zu erhalten. Daher ist es wichtig folgende Schritte zu beachten, bevor die Dockstar ans normale Netz geht!
- Deaktiviert die Verbindung zum Internet eurer Dockstar, oder stellt eine Direktverbindung mit eurem PC her
- findet die IP-Adresse der Dockstar heraus
- bei Anschluss an euer Home-Netz schaut ihr in die Oberfläche eures DHCP-Servers (z.B. FritBox), welche IP-Adresse vergeben wurde
- bei Direktverbindung müsst ihr eurem Netzwerkinterface zunächst manuell eine IP geben und dann Netzwerk mittels nmap scannen (das kann schon 30min dauern):
root@host: ifconfig eth0 169.254.1.0 root@host: nmap -e eth0 -sP 169.254.0.0/16
- Die ip lässt sich errechnen. Die letzten beiden Octets der IP sind die letzten beiden Stellen der MAC.
-
nmap -e eth0 -sP $(printf “169.254.%d.%d” 0xbe 0xef)
… wobei 0xbe 0xef die letzten beiden stellen der MAC (siehe Aufkleber Gehaeuseunterseite) sind.
- Dank an db für den Hinweis (siehe Kommentar)! -
- Verbindet euch mittels SSH auf die Dockstar und deaktiviert den Pogoplug-Update-Service “hbwd”:
user@host ~ $ ssh root@ip_found # Passwort ist stxadmin -bash-3.2: killall hbwd # Pogoplug-Updater stoppen -bash-3.2: mount -o remount,rw / # Flash-Speicher mit Schreibrechten einbinden -bash-3.2: vi /etc/init.d/rcS
In der nun geöffneten Datei muss folgende Zeile mittels führender”#” auskommentiert werden:
“/etc/init.d/hbmgr.sh start” zu “#/etc/init.d/hbmgr.sh start”
Das Dateisystem kann nun wieder normal eingebunden werden:-bash-3.2: mount -o remount,ro /
2. Erstellen von Backups
Man weis ja nie was passiert, daher empfehle ich euch das Anlegen von Backups auf einem USB-Stick.
Auf der Dockstar befindet sich ein Flash-Filesystem. Leider kann man mit dem allseits bekannten Befehl “mount” nicht sehen, welche Flash-Bereiche wo eingemountet sind. Dies sehr ihr nur über eine Datei im ProcFS. Mit “mount” könnt ihr aber immerhin sehen, wo genau euer USB-Stick eingebunden ist, um dorthin die Sicherungen durchzuführen.
-bash-3.2: mount | grep sd # Orte des USB-Sticks zeigen lassen /tmp/.cemnt/sda1 on /tmp/.cemnt/mnt_sda1 type ext2 (rw,nosuid,nodev,noexec,noatime) /tmp/.cemnt/sda2 on /tmp/.cemnt/mnt_sda2 type ext3 (rw,nosuid,nodev,noexec,noatime,data=ordered) -bash-3.2: cat /proc/mtd # eingebundene NAND-Flash Bereiche dev: size erasesize name mtd0: 00100000 00020000 "u-boot" mtd1: 00400000 00020000 "uImage" mtd2: 02000000 00020000 "root" mtd3: 0db00000 00020000 "data"
Von mtd0 bis mtd3 erstellen wir nun ein komplettes Backup auf den Stick, sicherheitshalber werden auch Prüfsummen gespeichert um spätere Transferfehler zu erkennen:
-bash-3.2: cd /tmp/.cemnt/mnt_sda2 -bash-3.2: mkdir Backup -bash-3.2: cd Backup -bash-3.2: dd if=/dev/mtd0 of=mtd0.img 2048+0 records in 2048+0 records out -bash-3.2: sha1sum mtd0.img >mtd0.img.sha1 -bash-3.2: dd if=/dev/mtd1 of=mtd1.img 8192+0 records in 8192+0 records out -bash-3.2: sha1sum mtd1.img >mtd1.img.sha1 -bash-3.2: dd if=/dev/mtd2 of=mtd2.img 65536+0 records in 65536+0 records out -bash-3.2: sha1sum mtd2.img >mtd2.img.sha1 -bash-3.2: dd if=/dev/mtd3 of=mtd3.img 448512+0 records in 448512+0 records out -bash-3.2: sha1sum mtd3.img >mtd3.img.sha1
Die Dateien zieht ihr dann vom USB-Stick auf einen “normalen” PC und lasst sie für den Fall der Fälle dort liegen.
3. Vorbereiten des USB-Sticks
Für die Installation von Debian Squeeze empfehle ich einen USB-Stick mit 2 GB Speicher. Mehr ist eigentlich unnötig, nur einigermaßen flott sollte er sein.
Debian Squeeze benötigt in der Grundinstallation ~280MB Speicher. Etwas SWAP und “Spielplatz” eingeplant und schon kann man es auch für sich selber abschätzen.
Jeff von doozan.com empfiehlt in seiner Anleitung 256MB Swap und mindestens 512MB Speicher für Debian. Auf meinem 2 GB USB-Stick sind laut fdisk 2003MB vorhanden. ich verwende davon 1500MB für Debian und den Rest als SWAP.
Von einem Linux-Betriebssystem erfolgt die Formatierung mit dem Tool fdisk. Auch auf der Dockstar ist fdisk vorhanden, der Aufruf erfolgt dort folgendermaßen:
/sbin/fdisk -l
Unter den aufgelisteten Geräten muss sich auch euer USB-Stick befinden. (“/dev/sdb” im folgendem Beispiel). Die Partitionierung erfolgt folgendermaßen:
(Achtung: Offensichtlich wurde das Skript von Jeff mittlerweile aktualisiert. Die Formatierung mit mkfs ist somit hinfällig.)
root@host: fdisk /dev/sda # Öffnen der fdisk-Konsole Befehl: d # alle vorhandenen Partitionen löschen (ggf. wiederholen) Befehl: n # neue Partition anlegen p # Primäre Partition auswählen Partitionsnummer: 1 # 1. Partition erstellen Erster Zylinder: # Enter drücken (Standard) Letzter Zylinder: +1500M # 1500MB groß Befehl: n # neue Partition anlegen p # Primäre Partition auswählen Partitionsnummer: 2 # 2. Partition erstellen Erster Zylinder: # Enter drücken (Standard) Letzter Zylinder: # Enter drücken (Standard) Befehl: t # Partitionstyp ändern Partitionsnummer: 2 # 2. Partition ändern Hex code: 82 # 82 ist Linux SWAP Befehl: p # Überprüfen der Partitionierung Befehl: w # Änderungen Schhreiben und fdisk beenden root@host: mkfs.ext2 /dev/sda1 # 1. Partition als ext2 formatieren root@host: mkswap /dev/sda2 # 2. Partition als SWAP formatieren
4. Installation von Debian Squeeze
Der USB-Stick ist nun fertig und Debian Squeeze kann an der Dockstar installiert werden. Dazu empfehle ich das Script von Jeff:
-bash-3.2: cd /tmp # Schreibrechte nur hier -bash-3.2: wget http://jeff.doozan.com/debian/dockstar.debian-squeeze.sh # Script herunterladen -bash-3.2: chmod +x dockstar.debian-squeeze.sh # Rechte zum ausführen setzen -bash-3.2: export PATH=$PATH:/usr/sbin:/sbin # komfortablere Befehlsausführung ermöglichen -bash-3.2: ./dockstar.debian-squeeze.sh # Script starten -bash-3.2: /sbin/restart # Neustart
Nachdem die Installation durchgelaufen ist, sollte euer Debian System starten. Bei manchen USB-Sticks kann es zu Problemen kommen, dann müsst ihr einfach mehrere male nach einer Weile den Stom ziehen und neu Starten bis das Debian oben ist. Aber Achtung: Beim gebooteten Debian leuchtet keine LED mehr. Nicht das ihr denkt, eure Dockstar wäre kaputt
Benutzername und Passwort sind standardmäßig beide “root”.
5. Dockstar-Kernel installieren
Alexander Holler hat Patches für die Dockstar zusammengestellt um den Hardware-Support zu optimieren. Der User “gorgone” hat für die Gemeinde ein vorkompilierten Kernel zur Verfügung gestellt. Der alte muss nur noch ausgetauscht werden:
root@dockstar: cd /tmp root@dockstar: wget 193.16.217.9/files/dockstarheavy.deb # Herunterladen des Kerne-Installationspakets root@dockstar: dpkg -i --force-overwrite dockstarheavy.deb # Installation des Kernelpakets root@dockstar: reboot # "Reboot tut gut", besonders beim Kernelupdate
Nun ist der Home-Server bereit zum Fein-Tuning!
6. Anpassen des Betriebssystems
Statt “vi” könnt ihr euch für die folgenden Schritte natürlich auch andere Editoren installieren, z.B. “nano”.
- Ändern des Root-Passworts:
root@dockstar: passwd
- Man sollte auch Paketquellen aus der Nähe nutzen, statt amerikanischer. Es ist einfach schneller:
root@dockstar: vi /etc/apt/sources.list # Datei zum Editieren öffnen # Links anpassen auf: http://ftp.de.debian.org/debian
- Hostnamen ändern
root@dockstar: vi /etc/hostname # gewünschten Hostname eintragen
- statische IP einstellen:
root@dockstar: vi /etc/network/interfaces # Folgendes Beispiel des Dateiinhaltes muss # an die eigene Netzstruktur angepasst werden auto lo iface lo inet loopback auto eth0 iface eth0 inet static address 192.168.0.200 netmask 255.255.255.0 gateway 192.168.1.1
- Einstellen der Zeitzone:
root@dockstar: dpkg-reconfigure tzdata
Das war so erstmal das wichtigste. Ich hoffe ihr habt Spaß mit der Dockstar, weitere Blogeinträge folgen ganz bestimmt!
7. Quellenangabe
Vor einigen Tagen habe ich das ganze selbst erst durchgezogen und nat. diverse Quellen verwendet, welche ich euch a) nicht vorenthalten möchte und b) geholfen haben den Blogeintrag zu verfassen:
http://jeff.doozan.com/debian/
http://streamboard.gmc.to/wiki/index.php/Seagate_Dockstar#Kernel_tauschen
http://ahsoftware.de/dockstar/
root@host ~
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von mute am 10. September 2010 um 20:00 veröffentlicht und unter Dockstar abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |




vor 2 Jahren
Haste sehr gut gemacht und ich bedanke mich schonmal für deinen Aufwand. Mal schauen, ob ich nachher noch schnell nen 2gb stick kaufe und deine super Anleitung ausprobiere.
Grüße,
Marzel
vor 2 Jahren
Hey, hast echt toll gemacht!
Hast du auch ne Anleitung für ne Desktopoberfläche wie z.b. XFCE4 damit man daruf per VNC connection kann???
Währe echt toll von dir, wenn du sowas reinschreiben könntest.
vor 2 Jahren
Hi Simon,
ich selbst erachte den Betrieb vom Fake-X-Server nicht als sinnvoll auf dem Gerät, daher habe ich auch nicht geplant mich damit zu beschäftigen.
Das Stichwort für dich wäre “Xvfb”. Auf die schnelle finde ich keine einfache deutsche Anleitung, aber sicherlich findest du eine Lösung. Mit “x11vnc” soll es wohl auch gehen, aber halt dich erstmal an “Xvfb”.
vor 2 Jahren
Habe schon ein kleines Problem habe mit Linux oder sontigem nie was am Hut gehabt.
bleibe im erste Kapitel bei Punkt 3. hängen. sobald ich die # drin habe komme ich nicht raus aus der editierten datei, wie bewerkstellige ich das?
vor 2 Jahren
Als Linux-Einsteiger nimmst du statt dem Editor “vi” vielleicht “nano”.
Installier den einfach mittels “apt-get install nano” und ruf die Datei mittels “nano /etc/init.d/rcS” auf. Dann kannst du direkt darin rumeditieren.
Das Speichern erfolgt im nano mittels Strg+O und das Schließen des Editors mit Strg+X.
Viel Erfolg
vor 2 Jahren
Hi,
ich bin auch ein totaler Anfänger….
IM Kapitel 3 bekommen ich am ende bei “mkfs.ext2 /dev/sda1″ immer folgenden Fehler:
“-bash: mkfs.ext2: command not found”
vor 2 Jahren
Wie im Kommentar von Snowyrain geschrieben, ist dieser Schritt mittlerweile unnötig geworden.
Das Skript wurde offensichtlich aktualisiert.
vor 2 Jahren
Außerdem starte er das Install-Skript nicht. Es kommt immer “Exiting….” Was mach ich falsch??
vor 2 Jahren
Wenn du etwas mehr Angaben machen könntest, dann könnte ich vielleicht helfen.
Leider reicht “Exiting…” nicht aus, um auf eine Ursache zu schließen.
vor 2 Jahren
‘nmap -e eth0 -sP 169.254.0.0/16′ ist überflüssig. Die ip lässt sich errechnen. Die letzten beiden Octets der IP sind die letzten beiden Stellen der MAC.
nmap -e eth0 -sP $(printf “169.254.%d.%d” 0xbe 0xef)
wobei 0xbe 0xef die letzten beiden stellen der MAC (siehe Aufkleber Gehaeuseunterseite) sind.
gefunden auf: http://www.mikrocontroller.net/articles/DockstarDebianSqueeze
vor 2 Jahren
Danke für den Hinweis, ich habe es aufgenommen.
vor 2 Jahren
Hi,
vielen Dank für die wirklich gute Anleitung. Bei mir läuft gerade die Debian Installation. Mein Dockstar kennt den Befehl mkfs.ext2 nicht. Das ist auch nicht nötig, da das Install-Script sich selbst eine Version von mke2fs lädt und es ausführt. Unter drittens schreibst Du, dass die Partitionierung auf /dev/sdb läuft. Bei mir was es sda. Vlt kannst Du es beides bei Dir ergänzen. (Besonders erstes)
Vielen Dank
Snowyrain
vor 2 Jahren
Danke für den Hinweis,
Offensichtlich hat Jeff das Skript mittlerweile aktualisiert.
Ich werde die Hinweise in meinem Eintrag aufnehmen.
vor 2 Jahren
Hi,
Danke für die super Anleitung, mute.
Bisher die beste und vor allem kompletteste, die ich gefunden habe.
Ich würde empfehlen den Abschnitt über NTP vom microcontroller.net wiki (http://www.mikrocontroller.net/articles/DockstarDebianSqueeze) zu übernehmen.
Gibt es irgendwo einen aktuellen Kernel mit IPv6 Support?
Bei dem von Dir empfohlenen scheint IPv6 rausgepatched worden zu sein – oder kann ich den Support irgendwie aktivieren?
Gruß,
Frank
vor 2 Jahren
Erstmal danke für das Feedback!
Die NTP-Lösung dort find ich nicht so toll… wozu alle 30min nen sinnlosen Logeintrag schreiben? Das schadet eher dem USB-Stickt als das es was bringt.
Mit IPv6 und dem Kernel bin ich überfragt… Entweder du probierst mal den “Original”-Kernel, oder du musst dir das ganze selbst kompilieren. Habe das zwar schonmal gemacht, aber das ist mir ne Nummer zu heiß und ich verfüge da über zu wenig wissen um ein HowTo zu bloggen, sry ^^#
vor 2 Jahren
Na dann werde ich wohl meinen Crosscompiler entstauben müssen
Wenn man den NTP Logeintrag nicht will, kann man ihn ja auch an /dev/null gehen lassen.
vor 2 Jahren
super Anleitung
was ich nirgends im Web finden konnte: ist es möglich, die ganze Installation auf eine Festplatte zu machen?
Wie muss ich da vorgehen?
Die Lebensdauer der Sticks bei vielen R/W Zyklen ist bekanntlich begrenzt.
vor 2 Jahren
Hallo, die Installation auf eine Festplatte ist natürlich problemlos möglich!
Lad dir das Script von Jeff runter und bearbeite es dahingehend, dass es keine Partitionierungen/Formatierungen vornimmt, sondern wirklich nur das System installiert. Als Installationsziel bestimmst du dann deine Festplatte. Das wars.
Allerdings muss erwähnt werden, dass gerade der geringe Stromverbrauch der Dockstar ein riesen Vorteil ist. Das System auf eine externe Festplatte zu installieren widerstrebt dem ganzen natürlich. Aber das muss wohl jeder für sich selbst abwägen.
vor 2 Jahren
danke für die Antwort. Ich habe zwischenzeitlich eine Installation genau nach Anleitung mit dem unveränderten script (1 HD mit sda1 und sda2, kein Stick) versucht, und das ging daneben. Bei eingesteckter HD stoppt die bllinkende Led nach ein paar minuten, dann geht nichts mehr. Stecke ich die HD aus, dann kann ich wieder verbinden. Es kommt dann der pogoplug-prompt. Von einer 2. dockstar mit laufendem debian habe ich den USB-stick an die 1. dockstar gesteckt, die läuft aber trotzdem nicht. Da bleibt wohl nur noch die ser. Schnittstelle?
vor 2 Jahren
Also bei mir hat die Installation auf eine (zuvor partitionierte und formatierte) externe HDD mit unverändertem Script problemlos funktioniert.
Solange Du noch ins OF kommst, ist nichts verloren.
Klingt danach, als ob es Probleme beim Einrichten des Uboots mit USB Support gab – einfach nochmal versuchen.
vor 2 Jahren
genau das habe ich gemacht, die ganze prozedur nochmals, diesmal aber mit dem dockstar partitioniert und nicht formatiert – und jetzt gehts. Danke für die Hilfe.
starfish
vor 2 Jahren
Na da freut man sich doch, dass ihr das hinbekommen habt
Wenn ihr das unveränderte Script nehmt, ist man dann eigentlich auf eine Partitionsgröße beschränkt?
vor 2 Jahren
bei einer 500G Festplatte habe ich mal 10G für /dev/sda1 und 1G für /dev/sda2 gewählt.
da fehlt so einiges. Ich hatte Probleme mit dem syslog und su ging auch nicht richtig. Ist der Dockstar-Kernel für squeeze? oder kann man den auch für lenny hernehmen?
Das skript hat wohl beide Partitionen formatiert.
blkid zeigt aber nur ein uuid für Partition 1. Ist das richtig?
Ich musste übrigens auf Lenny downgraden, squeeze ist wirklich squeezed
vor 2 Jahren
Für SWAP-Partitionen gibt es keine UUID, das ist korrekt.
Das Downgrade auf Lenny finde ich fragwürdig. Squeeze ist vom Debian-Team schon gefreezed, da sollte alles funktionieren. Syslog ist in der minimal-Install nicht mit drauf, einfach nachinstallieren.
Und welches System nach dem Kernel geladen wird ist dem Kernel völlig egal
vor 2 Jahren
Man kann, wenn man möchte, SWAP auch eine UUID verpassen. Als root:
1) swapoff -a
2) mkswap /dev/sdXX #sdXX an das eigene System anpassen. In vielen Fällen, vermutlich sda2
3) swapon -a
Das war es schon.
Munter. Grimsrud
vor 2 Jahren
Der Swapspace wurde doch so erstellt und hat keine UUID.
Warum soll es denn nach erneuter Swap-Formatierung gehen?
vor 2 Jahren
Ich kann dir nicht sagen, warum es funktioniert, aber bei mir funktioniert es
vor 2 Jahren
Hmm dann muss ich mich damit wohl zufriedenstellen ^^#
vor 2 Jahren
Die Samba-Freigabe hat mit deiner Config leider nicht geklappt -> Windows 7 wollte immer ein Passwort.
Mit dieser Config ging es dann auf Anhieb:
[global]
security = share
workgroup = Heimnetz
[public]
path = /mnt/hd1
guest ok = yes
guest only = yes
Liebe Grüße!
vor 2 Jahren
Also ich habe exakt die Config im Einsatz, die ich auch im anderen Blogeintrag gepostet habe und es funktioniert wunderbar.
Wenn Samba dich nach einem Passwort fragt hast du entweder etwas falsch gemacht, oder die Samba hat die Änderungen noch nicht Live übernommen (das dauert manchmal ein paar Minuten hab ich festgestellt, ein Samba neustart hilft allerdings sofort)
— PS: Bitte das nächste mal die Kommentare am richtigen Blogeintrag bringen —
vor 2 Jahren
Dafür geht das Schreiben aber nicht…
Habe jetzt folgende Config:
[global]
workgroup = Heimnetz
security = SHARE
guest account = nobody
[public]
comment = Oeffentliches Verzeichnis
path = /mnt/hd1
guest ok = Yes
read only = No
vor 2 Jahren
— Bitte das nächste mal die Kommentare am richtigen Blogeintrag bringen —
vor 2 Jahren
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vor 2 Jahren
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vor 2 Jahren
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vor 2 Jahren
Moin moin, der wget link für den Kernel hat sich glaub ich geändert auf:
wget 193.16.217.9/files/dockstarheavy.deb
Gruß
K.
vor 2 Jahren
Alles klar, danke!
vor 2 Jahren
Nach dem ich mit dpkg -i –force-overwrite dockstarheavy.deb und einen reboot das Kernel update gemacht habe. Blink die LED im Herzschlag nur bekomme ich keine Verbindung mehr ;-( Son mist
vor 2 Jahren
Der Heatbeat ist ein Zeichen dafür, dass der neue Kernel gebootet wird! Es scheint also nicht daran zu liegen, sondern an einer anderen (Fehl-?)Konfiguration.
Vielleicht läuft auch nur ein fsck über deine Laufwerke, das dauert ne Weile bis er dann bootet…
vor 2 Jahren
Habe das gleiche Problem. Nach der Installation des neuen Kernels bootet er nicht mehr (orangenes Heartbeat-Signal).
Auch ein
“mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd”
wie in den Kommentaren vorgeschlagen hat nichts gebracht.
Vor dem Kernelupdate konnte ich ohne Probleme neu starten und nach dem Kernelupdate habe ich die Konfiguration nicht geändert.
Weiß jemand rat?
vor 1 Jahr
Was den Befehl reboot angeht ist die Dockstar extrem pingelig.
Es kommt hier wohl je nach verwendeten USB Stick zu schweren Fehlern im Dateisystem. So jedenfalls bei mir, führe ich den Befehl reboot aus bootet die DS nicht mehr mit Stick.
Ich nehme hier halt oder sync, warte noch 60s und reboote dann mit dem Reset Knopf an der Seite. Nicht mal Strom weg ist so kritisch wie reboot. Es sieht so aus als würde die DS hier etwas schreiben auf die Partition.
vor 2 Jahren
das darf man nicht vergessen: !! you must rename the old initrd or delete !!!
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd
vor 2 Jahren
Hallo,
wenn ich den Befehl “dpkg -i –force-overwrite dockstarkandm.deb” eingeben bekomme ich folgende Fehlermeldung:dpkg: error processing dockstarkandm.deb (–install):
cannot access archive: No such file or directory
Errors were encountered while processing:
dockstarkandm.deb
Was habe ich falsch gemacht?
PS: Ein Tutorial zum Thema “Dockstar WLAN einrichten” o.ä. wären eine super Ergänzung finde ich.
Echt prima Webseite! =)
vor 2 Jahren
“cannot access archive: No such file or directory” klingt einfach nur danach, dass die zu installierende (und vorher downgeloadete) Datei sich nicht in deinem aktuellen Verzeichnis befindet. Auf einen anderen Fehler lässt sich da eigentlich nicht schließen. *grübel*
vor 2 Jahren
root@dockstar: dpkg -i –force-overwrite dockstarkandm.deb
es muss heißen dpkg -i –force-overwrite dockstarheavy.deb
da die datei jetzt dockstarheavy.deb heist
vor 2 Jahren
ja stimmt, heavy ist allerdings nicht neu.
Das ist nur die andere Kernelversion mit mehr Modulen für Support für z.B. USB-Soundkarten.
Leider ist der “slim”-Kernel nicht mehr verfügbar, schade.
vor 2 Jahren
Ich habe den Kernel wie oben installiert, doch die orangene Lampe leuchtet beim Kernel booten unermüdlich und schaltet nicht auf grün um. Laut der Anleitung (http://forum.doozan.com/read.php?2,582,page=1) soll ich dies im Terminal ausführen:
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd
doch diese Datei existiert bei mir nicht. Liegt es daran, das ich Debian Lenny installiert habe?
Danke für eure Antworten.
vor 2 Jahren
Ob es an Lenny liegt kann ich dir nicht sagen, aber bei mir kommt es auch oft vor das die Dockstar einfach nicht vom USB-Stick bootet, sondern das interne Pogoplug-System.
Mehrfaches ziehen und erneutes einstecken des Stroms hilft nach ein paar Versuchen zumeist.
vor 2 Jahren
Hi mute!
Bei Punkt 5 hab ich ein Problem. Und zwar bekomm ich nach dpkg… immer folgenden Fehler:
(Reading database … 90%dpkg: unrecoverable fatal error, aborting: files list file for package “libss2″ is missing final newline
Habs schon ein paar mal wiederhohlt, hat aber nichts gebracht. Die Datei dockstarheavy.deb ist 10611546 Byte groß.
Hoffentlich weißt du weiter!
vor 2 Jahren
Gute Frage, versuch mal ein “apt-get update”, deine Datenbank scheint defekt zu sein
vor 2 Jahren
Bringt nichts
vor 2 Jahren
Hast du noch ne andere Idee?
vor 2 Jahren
Eine Idee habe ich nicht, aber laut Google versuch mal das:
dpkg –configure -a && apt-get install -f
vor 2 Jahren
Hat jemand Erfahrungen mit dem LED-Support und dem Pogoplug “Pink” gemacht? Gorgone sagte mir, er supporte in Ermangelung eines Testgerätes das Pogoplug “Pink” NICHT!
vor 2 Jahren
Hallo,
erstmal ein fgettes DANKESCHÖN für die spitzen Anleitung.
Eine Anregung hätte ich noch. Nach dem Kernel Update also 5. Dockstar-Kernel installieren, sollte noch folgende gemacht werden
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd
Ohne dies, war es mir nicht mehr möglich die Dockstar dazu zu bringen vom Stick zu booten. Selbst 100 mal Stecker ziehen brachte nichts. Um anderen also den Ärger zu ersparen bitte ich dich obigen Anleitung zu ergänzen, vielen Dank.
vor 2 Jahren
das script hat meinen usb stick in ntfs formatiert. ist das normal? läuft das system nicht schneller, wenn er als ext2/ext3 formatiert ist?
vor 2 Jahren
Das sollte nicht normal sein, natürlich ist das System mit ext2 deutlich schneller. Sicher das es bei dir NTFS ist?
vor 2 Jahren
sorry mein fehler. windows 7 zeigt zwar NTFS an, aber es ist ext2
vor 2 Jahren
Hab den Kernel geflasht, aber nicht gelesen dass man
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd
ausführen soll.
Jetzt kann ich nicht mehr auf den Dockstar zugreifen (USB-Stick ist ausgesteckt), was jetzt?
vor 2 Jahren
Das originale System müsste doch noch booten, wenn du den USB Stick abnimmst….?
vor 2 Jahren
Hallo,
auch von mir erst mal danke für die Anleitung.
Es gibt allerdings mittlerweile Probleme mit Jeff’s Skript. Die zugehörigen Fragen wurden dort bereits im Forum gestellt und auch beantwortet:
http://forum.doozan.com/read.php?2,4244,4531
Mögliche Lösungen bieten die Antworten von “shyd” (läuft gerade bei mir) und “davidnewton” (habe ich nicht probiert).
Natürlich wäre es toll, wenn Du Deinen originalen Blog anpassen könntest, denn ich weiß nicht, ob alle Ratsuchenden bis ganz nach unten scrollen …
Vielleicht wäre es außerdem erwähnenswert, dass man den USB-Stick (oder die Platte oder was auch immer) durchaus auch mit gparted o.ä. partitionieren und damit vorbereiten kann (vereinfacht die Dinge).
vor 1 Jahr
Auch wenn der Artikel schon älter ist und wahrscheinlich keiner mehr mitliest.
Habe hbmgr abgeschaltet. Musste allerdings Dockstar danach neu starten und dann hatte ich weder Zugang mit ssh noch über Pogoplug. Jetzt muss ich mich mit dem seriellen Zugang(RS-232) beschäftigen, obwohl ich null Ahnung davon habe.
Vielleicht wäre es empfehlenswert, hbmgr auszukommentieren und die Zeile
/etc/init.d/dropbear.sh start
(siehe http://hacksomethingtonight.blogspot.com/2011/03/seagate-dockstar-regain-ssh-access.html)
zufügen, um immer ssh Zugang zu haben (ungetestet).
vor 10 Monaten
Ich hatte mir mit einem alten Kernelupdate (so wie im Beitrag beschrieben) irgendwie das System zerschossen – nach reboot kam nur noch durchgehend orangene Lampe.
Lösen konnte ich das Problem folgendermaßen:
# Dockstar ohne Stick starten
# auf Dockstar verbinden (root / stxadmin)
mount /dev/sda1 /mnt
/mnt/usr/sbin/chroot /mnt
PATH=$PATH:/usr/sbin
wget http://ss4200.homelinux.com/files/dockstarheavy_2.6.37_v1.deb
dpkg -i –force-overwrite dockstarheavy_2.6.37_v1.deb
mv /boot/uInitrd /boot/org.uInitrd
exit
umount /mnt
sync
# warten, bis sync fertig, dann reset-knopf